Die Kulturlandschaft Dresdner Elbtal besteht aus den elbnahen dünn besiedelten Flächen des Elbtalkessels, insgesamt ein rund 20 km langer Abschnitt, der in Mäandern von der Elbe durchflossen wird. Die Gegend liegt klimatisch so geschützt, dass teilweise Weinanbau möglich ist. Insbesonders durch den Hochwasserschutz gilt ein weitgehendes Bebauungsverbot, was zur Erhaltung dieser Kulturlandschaft wesentlich beigetragen hat. Das Gebiet steht unter Landschaftsschutz, ist als Fauna-Flora-Habitat ausgewiesen und wird zusätzlich durch kleinere Naturschutzgebiete und -denkmale ergänzt. Die Kulturlandschaft wurde 2009 von der Liste der Weltkulturerbestätten wieder gestrichen, da sich die Dresdner für den landschaftszerstörenden Bau der Waldschlösschenbrücke entschieden. Dies war die weltweit erste Aberkennung eines Weltkulturerbetitels überhaupt. |