St. Michael und der Dom gehören seit 1985 zu den UNESCO-Welterbestätten. Sie sind Zeugnisse der romanischen Baukunst und der religiösen Kunst im Heiligen Römischen Reich. Die Michaeliskirche von 1010 wurde nach mathematischen Gesetzmäßigkeiten errichtet. Im Inneren befinden sich die umfangreichsten Stuckarbeiten nördlich der Alpen. Und die rund 30 m lange bemalte Holzdecke von 1230 mit dem Stammbaum Christi ist das monumentalste Werk seiner Art in Europa. Der Dom geht auf eine 815 errichtete Marienkapelle zurück, er ist mit seiner mittelalterlichen Ausstattung mit Lichterkronen, Reliquienschreinen und Bronzetaufbecken einzigartig in Europa. Herausragend vor allem die Christussäule und die Bernwardstür - monumentale Bronzewerke von Anfang des 11. Jahrhunderts. Der Tausendjährige Rosenstock an der Apsis markiert den Entstehungsort von Stadt und Bistum. Der Domschatz mit den in tausend Jahren angesammelten Kostbarkeiten zählt zu den großen Kirchenschätzen Europas. |