Die Hornisgrinde ist mit 1.164 Metern der höchste Berg im Nordschwarzwald. Durch die frühere Nutzung des langgestreckten Gipfelplateaus als Weidefläche enstand eine Grinde, eine baumlose Feuchtheide. Im südöstlichen Bereich liegt ein mehrere tausend Jahre altes Hochmoor, das auf einem Lehrpfad erkundet werden kann, der in Teilen über Holzbohlen führt. Auch dieser Teil des Gipfels ist unbewaldet. Die Hänge der Hornisgrinde fallen teilweise steil ab, im Osten zum so genannten Biberkessel, im Süden zum Mummelsee. Von 1938 bis 1994 wurde der südliche Bereich der Gipfelebene militärisch genutzt und war Sperrgebiet. Überreste dieser Nutzung sind noch an vielen Stellen zu sehen. Heute befinden sich auf dem Gipfel Sendetürme und Windkraftanlagen. |