Die documenta geht auf eine Initiative des Kasseler Kunstprofessors und Designers Arnold Bode zur Bundesgartenschau 1955 zurück, der zur dritten documenta 1964 auch den Begriff des Museums der 100 Tage prägte. Die Ausstellung, die seit 1959 einem Fünf-Jahres-Rhythmus folgt, präsentiert einen Querschnitt durch die aktuelle Kunst aus dem Blickwinkel des jeweiligen künstlerischen Leiters und lockte zuletzt (2007) eine dreiviertel Million Besucher nach Kassel. Einige dauerhafte Außenarbeiten prägen heute das Stadtbild: Man walking to the sky von Jonathan Borofsky (1992), Spitzhacke von Claes Oldenburg (1982), 7000 Eichen von Joseph Beuys (1982). Zentraler Ort der documenta ist das aus dem 18. Jahrhundert stammende Fridericianum am Friedrichsplatz. |