Nach einer Schenkung wurde im Jahr 1147 auf dem Bischofslehen zu Mulenbrunnen von den Zisterziensern ein Kloster gegründet, das sich schnell zu einem wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Zentrum entwickelte. In der Reformationszeit des 16. Jahrhunderts wurde das Kloster Maulbronn säkularisiert und in eine evangelische Klosterschule umgewandelt, die später unter anderem von Friedrich Hölderlin und Hermann Hesse besucht wurde. Heute ist die Klosteranlage großteils im Besitz des Landes Baden-Württemberg. Die Stadt Maulbronn nutzt ein Gebäude der Anlage als Rathaus, der Fruchtkasten, ein ehemaliger Speicherbau, dient als Stadthalle. |