Wangerooge ist die östlichste der sieben bewohnten Ostfriesischen Inseln vor der Küste Niedersachsens. Die knapp 1.000 Bewohner leben überwiegend vom Tourismus. Seit 1804 ist Wangerooge Seebad, doch nur der Beharrlichkeit von 82 Bewohnern ist es zu verdanken, dass die Insel nach einer verheerenden Sturmflut an Neujahr 1855 nicht aufgegeben wurde. Obwohl das alte Inseldorf verwüstet und die Insel in drei Teile zerfallen war, gründeten sie ein neues Inseldorf. Durch Küstenschutzmaßnahmen wird seither versucht, die starke Erosion und die Drift der Insel zu unterbinden. Wangerooge gilt diesbezüglich als die labilste der Ostfriesischen Inseln. |