In Weil am Rhein im äußersten Südwesten Deutschlands laufen die Grenzen von Deutschland, der Schweiz und Frankreich an einem Punkt zusammen. Die verkehrsgünstige Lage im heutigen Dreiländereck hat die Entwicklung von Weil am Rhein schon vor fast 2000 Jahren begünstigt, als die Ansiedlung an einer Römerstraße entstand. Später sorgten eine Zollstation an der heutigen B3, vor allem aber der Bau der Eisenbahn für den Umbruch vom Dorf zur Stadt. Den Beinamen Stadt der Stühle verdankt Weil am Rhein der Firma Vitra, die in Weil am Rhein auf dem Vitra Campus in architektonisch bemerkenswerten Gebäuden einen Produktionsstandort und ein Vitra Design Museum betreibt. Zahlreiche überdimensionale Designerstühle prägen das Ortsbild. Von den örtlichen Anhöhen, insbesondere vom Stadtteil Ötlingen am Tüllinger Berg, hat man einen fantastischen Blick über die Basler Bucht, auf die Berge des Schweizer Jura und auf die Vogesen. |